Migräne und CBD - Kann CBD den Kopfschmerz lindern? | Glow420

Migräne – Schmerzintensität und Anfallshäufigkeit - Kann CBD helfen ?

 

Die Migräne ist eine i.d.R. chronische Schmerzerkrankung, die jeden 10. unter uns treffen kann. Frauen haben ca. 3mal so häufig damit zu kämpfen wie Männer. Diese Schmerzerkrankung kann zwar auch schon bei Kindern beobachtet werden, wird jedoch am häufigsten in der Altersgruppe zwischen 20 und 45 Jahren diagnostiziert.

Leider ist auch die moderne Medizin bis heute über eine symptomatische Behandlung der Migräne noch nicht hinausgekommen. Eine Heilung ist jedenfalls nicht unmittelbar in Sicht. Migräne-Patienten suchen daher auch nach natürlichen Alternativen für die Schmerzlinderung. Nachdem sich CBD-Öl zunehmender Akzeptanz erfreut, mehren sich Berichte über positive Erfahrungen mit CBD-Ölbei Migräneattacken und Kopfschmerzen.

Dieser Beitrag soll einen kurzen Überblick über den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu CBD bei Kopfschmerzen und Migräne geben, und Argumente liefern, warum es sinnvoll sein könnte, CBD Öl gegen Deine Kopfschmerzen zu probieren.

 

 

Häufige Ursachen und Symptome von Migräne Kopfschmerzen

In vielen Fällen kündigt sich ein Migräneanfall durch Vorbotensymptome (sog. Prodromalstadium) an. Darauf folgend können vorübergehende Wahrnehmungsstörungen (z.B. im Sehbereich) auftreten. Die Kopfschmerzphase ist von pulsierenden, starken Schmerzempfindungen geprägt, die von weiteren Symptomen wie Übelkeit und Brechreiz, sowie Überempfindlichkeit gegenüber Sinnesreizen wie Licht, Lärm und Geruch begleitet sein können.

Bei einem Teil der Patienten kündigt sich ein Migräneanfall schon frühzeitig (bis zu 2 Tage im Voraus) durch Symptome an, die die/der Betroffene nicht immer mit der Migräneerkrankung in Verbindung bringt. Typische Zeichen sind dabei z.B. Müdigkeit ohne erkennbaren Anlass, ungewohnte Geräuschempfindlichkeit, oder Magen- Darmverstimmungen. Auch Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel kann ein charakteristischer Vorbote sein. Nicht selten werden diese Vorbotensignale vom Patienten als Auslöser der nachfolgenden Migräneattacke fehlinterpretiert.
Die Kopfschmerzphase ist in der Mehrheit einseitig lokalisiert, mit pulsierenden/stichartigen Schmerzattacken, und wird bei körperlicher Belastung intensiver. Unter Ruhebedingungen und Abdunkelung werden die Schmerzen meist erträglicher. Die Begleitsymptome dieser vom Kopfschmerz geprägten Phase, die sich über ein breites Zeitspektrum (von 1 Stunde bis zu 3 Tagen im Extremfall) erstrecken kann, können ähnlich den Symptomen in der Vorboten- und Auraphase (Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, übersteigerte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm, oder Störungen des Gleichgewichtssinnes) sein.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Umweltfaktoren maßgebliche Auslöser der Migräneattacken. Jedenfalls hat die Häufigkeit in den letzten 50 Jahren stark zugenommen (auf das 2-3fache). Neben Faktoren wie Ernährung, Stress, Schlafmangel (Störung des Biorhythmus) und Umweltbelastungen spielen offensichtlich auch hormonelle Schwankungen eine entscheidende Rolle. Da der weibliche Organismus größeren hormonellen Schwankungen unterworfen ist, erklärt sich auch die Differenz in der Prävalenz der Migräne zwischen den Geschlechtern (Frauen sind 3mal häufiger davon betroffen als Männer).
Letztendlich muss jeder Patient für sich selber herausfinden, was die auslösenden Faktoren (Trigger) für seine Schmerzattacken sind. Am besten gelingt das durch das Führen eines Schmerztagebuchs.

Die pathophysiologischen Mechanismen, die zu den Migränekopfschmerzen führen, sind immer noch nicht vollständig verstanden. Es scheint sich aber um ein von vielen Faktoren abhängiges Geschehen zu handeln, was auch die vielen verschiedenen Trigger erklären könnte. Derzeit werden drei Hauptthesen diskutiert:

  • Vaskuläre Beteiligung
  • Neurologische Beteiligung (Übererregbarkeit)
  • Entzündliche Prozesse
Die vaskuläre Hypothese beruht auf der schon lange bekannten Beobachtung, dass die Blutgefäße im Kopf unter einem Migräneanfall erweitert sind. Mit dieser Hypothese lässt sich vor allem auch der meist pulsierende Charakter des Migränekopfschmerzes erklären.

Allerdings lassen sich mit der vaskulären Hypothese allein die häufigen Begleitsymptome von Migräneanfällen, wie z.B. Seh-, Hör-, Geruchs- und Gleichgewichtsstörungen nicht erklären. Daher wurde zusätzlich eine erhöhte Erregbarkeit im zentralen Nervensystem, insbesondere eine Beteiligung der Hirnrinde postuliert. Eine wesentliche Rolle soll nach dieser Hypothese auch dem sensorischen Trigeminusnerv zukommen.

Die Entzündungshypothese stützt sich auf die Beobachtung, dass während eines Migräneanfalls sog. Entzündungsmediatoren freigesetzt werden. Auch hierbei ist der Trigeminusnerv maßgeblich beteiligt. Diese Entzündungsmediatoren führen zu einer sterilen Nervenentzündung mit nachfolgender Freisetzung von Mastzellen, die wiederum eine Kaskade von Ereignissen wie die Erweiterung und Durchlässigkeit von Blutgefäßen mit Ödembildung im Gehirn anstoßen. Damit schließt sich wiederum der Kreis zur vaskulären Hypothese.

Inwieweit eine genetische Ursache an der Migräne beteiligt ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings deuten sowohl eine familiäre Häufung bei bestimmten Migräneformen als auch diverse Gendefekte/-varianten bei der familiären hemiplegischen Migräne auf eine genetische Prädisposition zumindest bei einigen Migräneformen hin.

Bei der Migräne handelt es sich um eine Erkrankung, die derzeit ursächlich nicht behandelbar, d.h. nicht heilbar ist. Allerdings gibt es in der Praxis erprobte medizinische Interventionen und allgemeine Maßnahmen, die die Häufigkeit und Intensität der Migräneanfälle positiv beeinflussen können.

 

 

Schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten

Bei gelegentlichen und nicht zu starken Kopfschmerzen kann Aspirin oder Paracetamol helfen. Falls gehäuft Kopfschmerzen auftreten, müssen andere Wege zur Schmerzlinderung eingeschlagen werden. Die medikamentöse Akuttherapie umfasst in diesen schwereren Fällen primär nicht-opioide Schmerzmittel bzw. nichtsteroidale Antirheumatika (sog. NSAR) wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac. Diese sind allerdings nicht für eine dauerhafte Einnahme geeignet, da sie Schäden an der Magenschleimhaut auslösen können und u.U. Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen verstärken. Daher rät die DMKG (Deutsche Migräne– und Kopfschmerzgesellschaft) die Einnahme entsprechender Mittel auf max.10 Tage pro Monat und für max. drei aufeinanderfolgende Tage zu begrenzen. Zudem kann häufigerer Gebrauch sogar zu einer medikamenteninduzierten Verstärkung der Kopfschmerzen führen!

Bei schweren Attacken kommen verschreibungspflichtige Migräne-Schmerzmittel zum Einsatz, sogenannte Triptane. Bei zahlreichen Migräne-Patienten werden Anfälle so häufig und intensiv, dass eine Akut-Therapie kaum mehr wirksam ist. Oft fühlen sich die Betroffenen als müssten sie in ständiger Dunkelheit und grundsätzlich abgeschirmt von äußeren Reizen leben. Ein normales Alltagsleben wird damit fast unmöglich. In diesen Fällen wird oft der Einsatz von Arzneimitteln aus anderen medizinischen Bereichen erforderlich.1

Je nach Schweregrad der Migräneerkrankung und Beeinträchtigung für den Patienten (Häufigkeit, Dauer und Intensität der Migräneanfälle) kommt häufig eine medikamentöse Prophylaxe zur Anwendung:

Beta-Blocker (z.B. Metoprolol, Propranolol) wirken durch Hemmung der β-Adrenozeptoren im Gehirn und werden üblicherweise zur Blutdrucksenkung eingesetzt. Sie haben sich in Studien als wirksame Migräneprophylaktika erwiesen. Ihr Einsatz bietet sich vor allem bei Patienten an, die gleichzeitig unter Bluthochdruck leiden.

Flunarizin, ein sog. Calciumantagonist, das ebenfalls zur Behandlung des Bluthochdrucks angewendet wird, hat sich in Studien ebenfalls als wirksames Mittel zur Migräneprophylaxe erwiesen. Es kann bei Unverträglichkeitsreaktionen als Alternative zu Beta-Blockern eingesetzt werden.
Die Antiepileptika Valproinsäure/Valproat und Topiramat senken nicht nur die Häufigkeit von epileptischen Anfällen, sondern auch die Frequenz von Migräneattacken.

Ein körpereigenes Peptid, das an der Regulation der Körpertemperatur beteiligt ist und bei der Schmerzübertragung eine Rolle spielt, das Calcitonin Gene-Related-Peptide (kurz: CGRP) wirkt auch als Entzündungsmediator im zentralen Nervensystem und führt bei Freisetzung in der Peripherie zu einer starken Vasodilatation (periphere Gefäßerweiterung), was bei entsprechend disponierten Personen Migräne auslösen kann (s.o. Pathophysiologie der Migräne).

Mittlerweile gibt es zwei verschiedene monoklonale Antikörper, Erenumab und Frenamezumab, die dieses CGRP blockieren (und damit unwirksam machen). Sie sind zur Migräneprophylaxe zugelassen, allerdings ziemlich teuer, was zu einer eher restriktiven Verschreibung beiträgt. Weitere Mittel mit diesem Wirkungsprinzip befinden sich noch in der Entwicklung.
Generell sollte allerdings gelten: Zum chronischen Einsatz von Schmerzmittel sollte man nur greifen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Man kann es auch erstmal mit natürlichen Mitteln versuchen:

 

 

Ausgewählte Lebensmittel und Mikronährstoffe zur Vorbeugung von Kopfschmerzen und Migräne – Attacken

Viele Vitalstoffe können dabei helfen, Kopfschmerzen und Migräneattacken vorzubeugen. Diese sogenannten orthomolekularen Vitalstoffe werden üblicherweise über die tägliche Nahrung aufgenommen. Ein Mangel kann sich auf bestehende Beschwerden negativ auswirken, indem er zu einer Verschlimmerung der Symptome, also der Schmerzen führt.

Magnesium
Bei vielen Stoffwechselprozessen im Körper spielt Magnesium eine wichtige Rolle. Neben Muskelkrämpfen und Ermüdungserscheinungen, kann ein Mangel bei entsprechend disponierten Menschen auch zu Migräneattacken und Kopfschmerzen führen. In diesen Fällen kann man bei unausgewogener Ernährung auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen

Vitamine C + E
Wirken antioxidativ und können freie Radikale, die bei Entzündungsreaktionen verstärkt auftreten, neutralisieren.

B-Vitamine
Einige B-Vitamine spielen eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel in den Zellen. Da unser Körper diese Vitamine nicht selbst herstellen kann, müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden. Vor allem die Einnahme von Vitamin B2 kann Intensität und Anzahl der Attacken reduzieren. Über die Nahrung kann dieses wichtige Vitamin durch Milch-, Fleisch-, und Vollkornprodukte aufgenommen werden. Die tägliche Dosis sollte min. 100mg betragen.

 

 

Erhöhter Histamin-Spiegel

Histamin ist ein körpereigener Stoff, der u.a. bei Entzündungsreaktionen eine zentrale Rolle spielt und zu einer Anschwellung des betroffenen Gewebes führt. Ein hoher Histamin-spiegel kann bei entsprechend disponierten Patienten Auslöser für Migräneattacken sein.
Mikronährstoffe wie Vitamin B6 und Kupfer sind unverzichtbar für den Histaminabbau, da sie maßgeblich an der Funktion der sogenannten Diaminooxidase (dieses Enzym ist für den Histaminabbau von zentraler Bedeutung) beteiligt sind. Auch Vitamin C hilft bei der Senkung des Histamin-spiegels. Bestimmte Lebensmittel und Medikamente können sich wiederum negativ auf den Histamin-spiegel auswirken. Dies macht sich vor allem bei Patienten bemerkbar, die an einer Histamin-intoleranz leiden.

 

 

Nichtmedikamentöse Prophylaxe

Eine randomisierte Studie zur Anfallsprophylaxe verglich die medikamentöse Prophylaxe (Vorbeugung) mit einer Reihe von Akupunktursitzungen. Dabei erwies sich die Akupunktur (unabhängig von der gewählten Akupunkturtechnik) ebenso wirkungsvoll wie die medikamentöse Prophylaxe 2.

Zu verschiedenen Techniken wie Entspannungstechniken, Yoga, autogenes Training, Biofeedback, moderates Ausdauertraining etc. gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte. Allerdings sind diese Maßnahmen nicht mit klinischen Studienergebnissen bestätigt. Aber selbst wenn der Patient „nur“ vom Placeboeffekt profitieren sollte, können diese nichtmedikamentösen Prophylaxe-techniken im Einzelfall sinnvoll sein, zumal dabei kaum unerwünschte Nebenwirkungen zu befürchten sind.

Sinngemäß gilt das natürlich auch für naturheilkundliche Ansätze zur Vorbeugung. Solange die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen vernachlässigbar ist, vor allem wenn diese den Patienten nicht zusätzlich belasten, kann die versuchsweise Anwendung von Wirkstoffen auch dann gerechtfertigt sein, wenn sie „nur„ auf positive Erfahrungsberichte gestützte Verbesserungschancen versprechen.

 

 

Das Endocannabinoid-System und chemische Botenstoffe – Mögliche Auswirkungen bei einer Schmerzattacke

Bei der wissenschaftlichen Erforschung von Cannabionoiden, u.a. auch von CBD, ist die Wissenschaft darauf gestoßen, dass der menschliche Körper über ein System mit Cannabinoid-ähnlichen Substanzen verfügt, das sogenannte Endocannabinoid-System.

Empfindungen wie der Schmerz, werden über sog. Neurotransmitter vermittelt, die die Signale der Nervenzellen an das Gehirn steuern. Bei diesem Prozess verbinden sich die Neurotransmitter mit bestimmten Rezeptoren. In einem Schlüssel-Loch-Mechanismus passt der Neurotransmitter auf den Rezeptor, wodurch dieser Neurotransmitter-Rezeptor-Komplex die Wirkung auf die Nervenzellaktivität verändert. Empfindungen und körperliche Reaktionen werden auf diese Weise gesteuert.
Auch bei Cannabinoiden aus der Hanfpflanze läuft der Mechanismus ähnlich ab, sie docken an bestimmte Rezeptorstellen im menschlichen Körper an. So lässt sich erklären, weshalb gewisse Cannabinoide der Hanfpflanze auch in der Lage sind, auf Empfindungen und körperliche Reaktionen wie Schmerzen einzuwirken.
Solche körperlichen Reaktionen, die von Neurotransmittern gesteuert werden, können sich u.a. in einer Erweiterung der Blutgefäße äußern und zu Entzündungszuständen führen, die maßgeblich für den pulsierenden Migräneschmerz verantwortlich sind.
Auch im menschlichen Organismus gibt es zwei körpereigene Cannabinoide, die im Zusammenwirken mit den zuständigen Rezeptoren die Schmerzempfindung modulieren. Anandamid und 2- Arachidonylglycerin hemmen die Gefäßerweiterung und können sich dadurch regulierend auf den Migräne-Schmerz bzw. auf das Schmerzempfinden auswirken.

 

 

Pflanzliche Cannabinoide

Pflanzliche Cannabinoide, unter anderem auch Cannabidiol weisen z.T. strukturelle Ähnlichkeiten mit den oben genannten Endocannabinoiden auf.
Vor allem besitzen auch sie die Fähigkeit sich mit verschiedenen Rezeptoren im menschlichen Nervensystem zu verbinden und somit Körperzustände wie z.B. das Schmerzempfinden zu verändern.
Anfangs wurde nur dem berauschenden Cannabinoid THC eine schmerzmodulierende Wirkung zugeschrieben. Die Wirkung von CBD auf das menschliche Endocannabinoid-System haben Wissenschaftler erst später erkannt.
Die wissenschaftliche Dokumentation stützt sich dabei bisher auf einzelne Pilotstudien sowie zahlreiche Erfahrungsberichte von CBD Anwendern. Diese geben allerdings deutliche Hinweise darauf, dass sich eine Wirkung von CBD Öl und anderen CBD Präparaten gegen Migräne belegen lässt 3.

Eine in den USA durchgeführte wissenschaftliche Studie im Jahr 2016 konnte zeigen, dass CBD zu einer deutlichen Verringerung der Frequenz von Migräneattacken beitragen kann. Eine deutliche Verringerung der Anfälle pro Tag/Monat, haben 85% der Studienteilnehmer angegeben 4.
Einige weitere Studien weisen darauf hin, dass sich der Einsatz von Cannabinoiden wie CBD auch auf die Migräne-Schmerzintensität und die Häufigkeit der Attacken auswirken könnte 5,6,7,8.

In einer Pilotstudie, die 2017 auf dem 3. EAN-Kongress (European Academy of Neurology) vorgestellt wurde, erwies sich 9%iges CBD-Öl mit sehr wenig THC-Gehalt (< 0,4 %) ebenso wirksam wie Amitriptylin. Es wurden 200mg CBD (entsprechend ca. 2 ml einer 10%igen Emulsion) täglich über 3 Monate gegeben. Weniger als 100mg CBD erwiesen sich in dieser klinischen Pilotstudie als nicht ausreichend für eine Migräneprophylaxe 9,10.

 

 

Fazit:

Im Fall von CBD liegen randomisierte, placebokontrollierte klinische Doppelblindstudien (die höchste Qualitätsstufe) leider nicht vor. Es ist realistischerweise auch nicht damit zu rechnen, dass solche Studien in absehbarer Zeit durchgeführt werden, da auf naturmedizinische Wirkstoffe i.d.R. kein Patentschutz erteilt wird. Damit hat die Pharmaindustrie, die bis zu 90% solcher Studien finanziert, auch nur begrenztes Interesse solche Untersuchungen entsprechend zu fördern.
Allerdings hat CBD wenigstens schon in einer gezielten Pilotstudie gezeigt, dass es mit einem Arzneimittel, das als Standard in der Migräneprophylaxe eingesetzt wird, bezüglich Wirksamkeit mithalten kann. Das Ergebnis dieser Studie überrascht die, die sich intensiver mit den Wirkstoffen der Cannabispflanze beschäftigen insofern nicht, als der bekannte entzündungshemmende Effekt von CBD dabei eine wesentliche Rolle spielen könnte. Diese entzündungshemmende Wirkung könnte sich auch im zentralen Nervensystem positiv auswirken (s. Entzündungshypothese) und somit die Migräneanfallshäufigkeit senken. Auch die Erfahrungsberichte vieler Anwender von CBD Produkten gegen Ihre Schmerzen und Beschwerden bei Migräne sprechen für eine positive Wirkung.

 

 

Quellen:

1 http://www.dmkg.de/patienten/antworten-auf-die-wichtigsten-fragen-rund-um-den-kopfschmerz-onlinebroschuere/online_broschuere_medikamentenuebergebra.html
2
https://www.aerzteblatt.de/archiv/54176/Akupunktur-bei-chronischen-Kopfschmerzen
3
https://www.diqm.de/article/1791854
https://www.leafly.com/news/science-tech/new-study-confirms-that-cannabis-can-help-migraine-sufferers
5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20353780
6 https://psylex.de/neurologische-krankheiten/migraene/cannabisbehandlung.html
7 https://www.europeanpharmaceuticalreview.com/news/62784/cannabinoids-suitable-migraine - prevention/
8 https://www.univadis.de/viewarticle/cannabinoide-effektiv-zur-migraeneprophylaxe-530253
9 https://www.leafly.de/studie-cannabinoide-prophylaxe-migraene/
10 https://www.ean.org/amsterdam2017/fileadmin/user_upload/E-EAN_2017_-_Cannabinoids_in_migraine_-_FINAL.pdf

 

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